Sieben Restauranttipps für Santa Maria: Hier schmeckt’s

Sieben Restauranttipps aus Santa Maria: D’Fogo, Art Café, Cham, Lucia, Da Nando, Pidrinha d’ Sal und Mar Adentro – persönliche Erfahrungen und Empfehlungen unserer Leser.

Sieben Restaurants, sieben unterschiedliche Seiten von Santa Maria: Für unseren heutigen Restauranttipp geht es bewusst nicht um eine Rangliste. Wir empfehlen Orte, an denen man die Insel auf unterschiedliche Weise erlebt – vom einfachen Feierabendlokal bis zum Kunstcafé. Drei der fünf Empfehlungen stammen aus unserer Leserschaft.

Bild: Masse statt Klasse? Sal-Daily-Leser sagen euch, wo es gut ist.

Die Empfehlungen für D’Fogo und Art Café stammen von Sal-Daily-Redakteur Martin Busche aus eigener Erfahrung. Die weiteren Tipps haben uns Leserinnen und Leser geschickt.

D’Fogo: Santa Maria nach Feierabend

Wer im D’Fogo draußen sitzt, erlebt Santa Maria abseits der Touristenströme. Taxifahrer kommen nach Hause, Hotelangestellte sind auf dem Heimweg zu ihren Familien, und an den Tischen sitzen Einheimische und langjährige Expats. Touristen sind hier eher selten.

Nach deutschen Maßstäben erinnert das Lokal eher an einen Imbiss als an ein Restaurant. Die Tische können wackeln, der Service ist unkompliziert. Eine gedruckte Speisekarte gibt es nach unseren Erfahrungen nicht: Bestellt wird drinnen. Oft stehen Huhn und Reis auf dem Programm, manchmal auch frischer Fisch – je nachdem, was es gibt. Für eine Mahlzeit sollte man grob mit acht Euro rechnen; das ist ein Erfahrungswert, kein garantierter Festpreis.

Unser Tipp: Draußen sitzen und Zeit mitbringen. Die Speisen stehen auf Portugiesisch an der Tafel; eine Übersetzungs-App kann helfen. Wer den Rückweg durch dunkle Straßen vermeiden möchte, nimmt ein Taxi.

Art Café – gutes Essen mit Liebe zum Detail

Das Art Café in Santa Maria ist ein richtiges kleines Restaurant, kein Imbiss. Eine Kapverdianerin hat es gemeinsam mit ihrer Tochter eröffnet. Mittlerweile ist das Team gewachsen, der persönliche Charakter aber geblieben.

Die Speisekarte ist reichhaltig und reicht von Fischgerichten bis zu Pasta. Das Essen ist gut, die Bedienung freundlich und das Restaurant liebevoll gestaltet. Man merkt, dass hier Wert auf eine angenehme Atmosphäre gelegt wird.

Gelegentlich gibt es Livemusik, die gut zum gemütlichen Charakter des Restaurants passt.

Mein Tipp: Drinnen sitzt man gut, draußen noch schöner. Wer abends essen möchte, sollte unbedingt reservieren.

Preisniveau: Mittel bis gehoben.

Reservierung: Zum Abendessen dringend empfohlen.

Cham: Mittagessen zwischen Taxifahrern und Urlaubern

Das Cham liegt gegenüber der Polizeistation. Zur Mittagszeit kann es dort inzwischen ziemlich voll werden. Am Tisch trifft man Taxifahrer ebenso wie Touristen. Die Tageskarte wechselt.

Eine Leserin berichtet, dass sie für zwei Essen mit Getränken ungefähr 1.300 Escudo bezahlt hat. Besonders interessant für Vegetarier: Obwohl ihre Wunschkombination aus Reis, Gemüse und Omelette nicht auf der Karte stand, wurde sie ihr nach eigener Erfahrung problemlos zubereitet. Und geschmeckt hat es ihr ausgezeichnet.

Unser Tipp: Wer vegetarisch isst, kann nachfragen, was die Küche zusätzlich zur Tageskarte zubereiten kann. Der genannte Preis ist eine persönliche Erfahrung und kann sich ändern.

Bei Lucia: Günstig essen abseits der Touristenwege

Das vierte Lokal liegt in der Nähe des Kreisels bei Piratas. Wer dort die Ausfahrt direkt beim Piratas nimmt, findet nach der Beschreibung unserer Leserin ein bunt bemaltes Restaurant. Sie kennt es als „Lucia“ – nach der Besitzerin. Den offiziellen Namen konnten wir noch nicht zuverlässig feststellen.

Lucia stammt nach Angaben der Leserin aus Guinea-Bissau und kocht selbst. Die Küche beschreibt sie als lecker und günstig; Touristen sehe sie dort kaum. Auch vegetarische Sonderwünsche wie Reis, Pommes und Gemüse seien bisher kein Problem gewesen.

Unser Tipp: Ein Lokal für alle, die gern abseits der üblichen Touristenrestaurants essen. Wer es findet und den offiziellen Namen kennt, darf ihn uns gern mitteilen.

Da Nando – Pizza aus dem Holzofen

Leser Tommy Albonetti empfiehlt Da Nando in Santa Maria. Die Pizza wird nach seiner Schilderung im holzbefeuerten Ofen von einem älteren italienischen Pizzabäcker zubereitet. Besonders die Pizza Tonno hat ihn begeistert: Einen so intensiven Thunfischgeschmack habe er auf einer Pizza noch nie erlebt.

Ein kleiner Wermutstropfen bei seinem Besuch: Ein Aperol Spritz war nicht zu bekommen, weil der Cava ausgegangen war.

Lage: Travessa Fninga, neben Tende Tudo, Santa Maria. Preisniveau: Mittel bis gehoben; einen aktuellen Preis für die Pizza Tonno konnten wir nicht verlässlich bestätigen.

Lesertipp: Tommy Albonetti.

Weitere Empfehlungen unserer Leser

Pidrinha d’ Sal: Daniela Scherr empfiehlt dieses Lokal in Santa Maria und verweist auf einen Google-Maps-Eintrag mit Fotos. Nähere Angaben zu Speisen und Preisen liegen uns noch nicht vor.

Mar Adentro: Jens Beyer schreibt: „Das Mar Adentro ist sehr zu empfehlen.“ Weitere Einzelheiten zu seinem Besuch hat er bislang nicht genannt.

Und jetzt seid ihr dran

Welche kleinen Restaurants in Santa Maria würdet ihr empfehlen? Wo gibt es gutes Essen ohne großen Aufwand – und welche vegetarischen Möglichkeiten habt ihr entdeckt? Schreibt eure Erfahrungen in die Kommentare. Wir freuen uns besonders über konkrete Hinweise zu Lage, Gerichten und Preisen.

Hinweis: Preise, Gerichte und Öffnungszeiten können sich ändern. Die Beschreibungen beruhen auf eigenen Besuchen und persönlichen Erfahrungen aus unserer Leserschaft. Die Tippgeberin möchte anonym bleiben.

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