Von Aluguer bis Zeitverschiebung: Die wichtigsten Begriffe für einen Urlaub auf Sal – kurz erklärt.
A – Aluguer
Die Sammeltaxis und Minibusse sind eine günstige Art, auf Sal unterwegs zu sein. Mehr zum aktuellen Streit um die Aluguer-Preise. Sie verbinden vor allem Santa Maria, Espargos und andere Orte der Insel – feste Fahrpläne sollte man nicht erwarten.
B – Buracona
An der felsigen Westküste liegt mit Buracona eines der bekanntesten Naturziele Sals. Berühmt ist das „Olho Azul“, das Blaue Auge, das bei passendem Sonnenstand im Fels aufleuchtet.

C – Cachupa
Das kapverdische Nationalgericht ist ein kräftiger Eintopf aus Mais und Bohnen, je nach Variante mit Gemüse, Fisch oder Fleisch. Wer Sal nicht nur sehen, sondern auch schmecken möchte, sollte mindestens einmal Cachupa probieren.
D – Dengue
Mückenschutz gehört ins Reisegepäck: Dengue kommt auf Cabo Verde vor. Repellent, lange leichte Kleidung am Abend und möglichst mückensichere Schlafräume sind sinnvoll.
E – Escudo
Bezahlt wird mit dem Cabo-Verde-Escudo (CVE), der fest an den Euro gekoppelt ist: 1 Euro = 110,265 CVE. Euro werden besonders in Santa Maria häufig akzeptiert, Rückgeld gibt es jedoch meist in Escudos. Mehr zu Gebühren beim Geldabheben auf Sal.
F – Fisch
Thunfisch, Wahoo und anderer Atlantikfisch gehören auf Sal selbstverständlich auf die Speisekarte. Besonders anschaulich wird das am Pontão von Santa Maria, wenn Fischer ihren Fang an Land bringen.
G – Gesundheit
Die medizinische Versorgung auf Sal ist begrenzt und nicht mit der deutschen vergleichbar. Eine gute Auslandskrankenversicherung inklusive Rücktransport ist deshalb wichtig.
H – Haie
An der Shark Bay bei Pedra de Lume lassen sich häufig Zitronenhaie im flachen Wasser beobachten. Das Erlebnis gehört zu den populären Ausflügen der Insel.
I – Internet
WLAN gehört in vielen Hotels, Restaurants und Ferienwohnungen zum Standard. Wer unabhängig bleiben möchte, kann eine lokale SIM oder eSIM nutzen.
J – Jahreszeiten
Sal ist ganzjährig warm, trocken und oft windig; klassische europäische Jahreszeiten gibt es kaum. Aber Vorsicht: Der kapverdische Winter verlangt durchaus eine Jacke, sonst friert man.
K – Kitesurfen
Sal gehört zu den bekannten Kite-Destinationen im Atlantik, und Kite Beach östlich von Santa Maria ist eines ihrer Zentren. Vor allem in der windreichen Saison prägen die bunten Schirme dort den Himmel.

L – Leitungswasser
Zum Trinken empfiehlt sich abgefülltes Wasser. Bei Lebensmitteln und Handhygiene ist ebenfalls Aufmerksamkeit sinnvoll.
M – Morabeza
„Morabeza“ steht für die kapverdische Form von Gastfreundschaft, Herzlichkeit und entspannter Zugewandtheit. Das Wort lässt sich kaum eins zu eins ins Deutsche übersetzen.
N – No Stress
Der Spruch begegnet Urlaubern auf T-Shirts, Schildern und Souvenirs: „No Stress“ ist zum inoffiziellen Motto Sals geworden. Gemeint ist eher ein entspannteres Verhältnis zur Zeit als Gleichgültigkeit.
O – Olho Azul
Das „Blaue Auge“ ist das berühmteste Fotomotiv von Buracona. Entscheidend sind Sonne, Tageszeit und Wetter – das intensive Leuchten lässt sich deshalb nicht garantieren.
P – Pedra de Lume
In einem alten Vulkankrater liegen die historischen Salinen, die eng mit der Geschichte der Insel verbunden sind. Im stark salzhaltigen Wasser können Besucher nahezu schwerelos treiben.

Q – Quad
Quad-Touren gehören zu den verbreiteten Möglichkeiten, die karge Landschaft außerhalb der Orte zu erkunden. Empfehlenswert sind seriöse Anbieter sowie Rücksicht auf ausgewiesene Wege und geschützte Gebiete.
R – Reisepass
Für die Einreise brauchen deutsche Staatsbürger unbedingt den Reisepass. Unser Personalausweis reicht nicht aus. Vorsicht: Der Pass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein.
S – Santa Maria
Santa Maria im Süden ist das touristische Zentrum Sals: Strand, Restaurants, Bars, Geschäfte und Wassersport liegen dicht beieinander. Viele Urlauber verbringen hier den größten Teil ihres Aufenthalts. Unsere sieben Restauranttipps für Santa Maria zeigen weitere Seiten des Ortes.
T – Taxi
Taxis sind für Urlauber eine Alternative zum Mietwagen. Bei längeren Strecken empfiehlt es sich, den Preis vorher zu klären. Merke: Fahrten innerhalb Santa Marias kosten pauschal drei Euro. Gebt am besten passend. Das spart Diskussionen.
U – UV-Strahlung
Sonne und Wind sind eine tückische Kombination: Durch die Brise wird die Kraft der Sonne leicht unterschätzt. Hoher Lichtschutzfaktor, Kopfbedeckung und regelmäßiges Nachcremen sind wichtig.
V – Visum
Deutsche, die kürzer als vier Wochen da sind, brauchen kein Visum. Wer länger bleibt, braucht eines. Ihr bekommt es bei der kapverdischen Botschaft in Berlin.
W – Wind
Der Passat gehört zu Sal wie Sand und Meer. Er macht die Insel zum Revier für Kite- und Windsurfer und lässt die Wärme oft angenehmer erscheinen.
X – Xerém
Xerém ist ein traditionelles Gericht aus grob gemahlenem Mais und ein Stück kapverdischer Alltagsküche. Wer abseits der typischen Touristenkarte bestellt, kann ihm begegnen.
Y – „und“ auf Kreol
Im kapverdischen Kreol wird das Y in Schreibweisen wie „mi y bo“ für das Bindewort „und“ verwendet. Schreibweisen unterscheiden sich je nach Kreolvariante und Orthografie.
Z – Zeit
Cabo Verde liegt in der Zeitzone UTC−1 und stellt die Uhren nicht auf europäische Sommerzeit um. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt daher je nach Jahreszeit zwei oder drei Stunden.
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Hinweis
Einreise-, Gesundheits- und Sicherheitsbestimmungen können sich ändern. Vor der Reise sollten die jeweils aktuellen offiziellen Reisehinweise geprüft werden.

